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<title>Meißner Dom</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Meißner Dom</span></h1>
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<p>Der <b>Dom zu Meißen</b> ist den Heiligen <a href="Johannes_(Evangelist)" title="Johannes (Evangelist)">Johannes</a> und <a href="Donatus_von_Arezzo" title="Donatus von Arezzo">Donatus von Arezzo</a> geweiht und trägt daher den Namen <b>St. Johannis und St. Donatus</b>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Donatus von Arezzo war Patron des alten <a href="Bistum_Mei%C3%9Fen" title="Bistum Meißen">Bistums Meißen</a> und ist einer der Patrone des heutigen <a href="Bistum_Dresden-Mei%C3%9Fen" title="Bistum Dresden-Meißen">Bistums Dresden-Meißen</a>. Der Dom gehört zusammen mit der <a href="Albrechtsburg" title="Albrechtsburg">Albrechtsburg</a>, dem <a href="Bischofsschloss_Mei%C3%9Fen" title="Bischofsschloss Meißen">Bischofsschloss</a> und der <a href="Dompropstei_Mei%C3%9Fen" title="Dompropstei Meißen">Dompropstei</a> zum Burgberg-Ensemble, das sich über die <a href="Altstadt_(Mei%C3%9Fen)" title="Altstadt (Meißen)">Meißner Altstadt</a> erhebt. Der Hauptteil der Kirche erscheint als einer der stilreinsten deutsch-gotischen Dome. Daneben verfügt er über eine der reichsten und wertvollsten Ausstattungen sächsischer Kirchen und zahlreiche Nebenräume von der frühesten Gotik bis hin zur ausgehenden Spätgotik.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktion">Funktion</h2></div>
<p>Der Kirchenbau steht in der Tradition der Gründung des Bistums <a href="Mei%C3%9Fen" title="Meißen">Meißen</a> durch König <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Otto&nbsp;I.</a> im Jahr 968 und stellt somit die christliche Keimzelle des heutigen <a href="Sachsen" title="Sachsen">Sachsens</a>, der früheren <a href="Mark_Mei%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Mark Meißen">Mark Meißen</a>, dar. Als <a href="Kathedrale" title="Kathedrale">Kathedrale</a> dieses Bistums war sie bis 1581 Bischofskirche der römisch-katholischen <a href="Liste_der_Bisch%C3%B6fe_von_Dresden-Mei%C3%9Fen" title="Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen">Bischöfe von Meißen</a>.
</p><p>Viele Markgrafen von Meißen betätigten sich als Mäzene der Meißener Domkirche. Um 1400 war es Markgraf <a href="Wilhelm_I._(Mei%C3%9Fen)" title="Wilhelm I. (Meißen)">Wilhelm&nbsp;I.</a>, der die <a href="Exemtion" title="Exemtion">Exemtion</a> der Meißener Kirche (und des Bistums) vom <a href="Erzbistum_Magdeburg" title="Erzbistum Magdeburg">Erzbistum Magdeburg</a> durchzusetzen half. Erst Bischof <a href="Johannes_Hoffmann_von_Schweidnitz" title="Johannes Hoffmann von Schweidnitz">Johannes&nbsp;IV.</a> konnte mehrere Jahrzehnte später den Exemtionsstreit schlichten.
</p><p>1581 wurde der Dom eine lutherische Kirche. Heute ist der Dom die Predigtkirche für den Landesbischof der <a href="Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Sachsens" title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens">evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens</a>. Das katholische Bistum Dresden-Meißen hat seine <a href="Katholische_Hofkirche" title="Katholische Hofkirche">Kathedrale</a> seit 1980 in <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> und die Konkathedrale in <a href="Dom_St._Petri_(Bautzen)" title="Dom St. Petri (Bautzen)">Bautzen</a>.
</p><p>Die Verwaltung des Doms erfolgt durch das <a href="Hochstift_Mei%C3%9Fen" title="Hochstift Meißen">Hochstift Meißen</a>, vertreten durch das Domkapitel, dem acht ordentliche <a href="Domherr" title="Domherr">Domherren</a> angehören.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Baugeschichte">Baugeschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgängerbau_als_Basilika"><span id="Vorg.C3.A4ngerbau_als_Basilika"></span>Vorgängerbau als Basilika</h3></div>
<p>Der Vorgängerbau an diesem Ort war schon im Jahr 968 anlässlich der Gründung des Bistums Meißen durch das Kaiserpaar <a href="Adelheid_von_Burgund" title="Adelheid von Burgund">Adelheid</a> und <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Otto&nbsp;I.</a> als kleine Kapelle errichtet und in den Jahren 1006 bis 1073 in eine viertürmige romanische <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Basilika</a> umgebaut worden, die zur bischöflichen Kathedralkirche erhoben wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bau_des_Doms_als_Hallenkirche">Bau des Doms als Hallenkirche</h3></div>
<p>Um 1260 wurde der Neubau des Doms von Osten aus als <a href="Gotik" title="Gotik">gotische</a> Kirche begonnen. Zunächst wurden der einschiffige Chor und das Querhaus errichtet. Ab 1268 konnten bereits der Chor und der Kreuzgang genutzt werden. Um 1270 wurde das große Chorfenster mit markantem Maßwerk und wertvollen mittelalterlichen <a href="Glasmalerei" title="Glasmalerei">Glasmalereien</a> aus derselben Zeit gestaltet. Es folgten die Fertigstellung der Allerheiligenkapelle an der Ostseite des Kreuzgangs um 1280 (heute als <a href="Lapidarium" title="Lapidarium">Lapidarium</a> und als <i>Raum der Stille</i> genutzt), die achteckige Johanneskapelle im Winkel zwischen Südquerhaus und Langhaus im Jahr 1291 und der Kapitelsaal im Jahr 1297. Das östliche Joch des Langhauses auf der Südseite zeigt, dass zunächst eine Basilika beabsichtigt war. Das Langhaus wurde nach einem Planwechsel einheitlich als siebenjochige Hallenkirche erbaut, die um 1410 weitgehend fertig gestellt war. Trotz der langen Bauzeit und der Planänderung ist ein bemerkenswert einheitliches, hochgotisch wirkendes Bauwerk entstanden, das bei mäßiger Größe eine monumentale Wirkung entfaltet. <a href="Goethe" class="mw-redirect" title="Goethe">Goethe</a> würdigte den Dom im April 1813 mit den Worten: „Der Dom … hat aus mehreren Ursachen äußerlich nichts Anziehendes, inwendig aber ist es das schlankste, schönste aller Gebäude jener Zeit, die ich kenne.“ Bei dieser Bewertung ist zu berücksichtigen, dass die Westtürme zu dieser Zeit nur bis zum dritten Stockwerk ausgeführt waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Türme"><span id="T.C3.BCrme"></span>Türme</h3></div>
<p>Jahrhundertelang war nur eine einzige Turmspitze am Dom vorhanden – der sogenannte „Höckrige Turm“ in der Südostecke zwischen Querhaus und Chor, welcher 1909 und nach 1990 umfassend saniert wurde. Die mit Blendmaßwerk belebten Untergeschosse der Westtürme wurden bereits im frühen 14. Jahrhundert errichtet, jedoch nicht vollendet. Um 1413 wurden die damaligen hölzernen Turmabschlüsse durch einen Sturm zerstört. Zwischen 1470 und 1477 setzte <a href="Arnold_von_Westfalen" title="Arnold von Westfalen">Arnold von Westfalen</a> ein formenreiches drittes Geschoss auf die Domtürme auf. Zwischen den kräftigen Pfeilern sind die Treppenläufe zu erkennen, welche die Außenansicht der Türme zusammen mit dem Blendmaßwerk und den freistehenden Maßwerkschleiern prägen. Dieses Geschoss erhielt Turmspitzen, die jedoch im Jahr 1547 zusammen mit den westlichen Jochen des Langhauses durch Blitzschlag zerstört wurden. Diese Joche wurden 1595 wiederhergestellt, die Westtürme blieben jedoch unvollendet und wurden im 18. Jahrhundert durch ein querliegendes Dach auf dem Westbau, den sogenannten „Schafstall“, abgeschlossen.
</p><p>Die beiden heute weithin sichtbaren 81 Meter hohen Turmspitzen der Westfassade wurden zusammen mit dem vierten Geschoss der Türme erst zwischen 1903 und 1909 im Stil der <a href="Neugotik" class="mw-redirect" title="Neugotik">Neugotik</a> nach Entwürfen des Architekten <a href="Carl_Sch%C3%A4fer" title="Carl Schäfer">Carl Schäfer</a> unter Anleitung des ansässigen Architekten Joseph Schäffler als Dombauführer errichtet.<sup id="cite_ref-cschaefer_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-cschaefer-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diesem Projekt ging allerdings ein erbitterter Streit mit anerkannten Kunsthistorikern wie <a href="Cornelius_Gurlitt_(Kunsthistoriker)" title="Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)">Cornelius Gurlitt</a> und <a href="Georg_Dehio" title="Georg Dehio">Georg Dehio</a> voraus, welche den neugotischen Ausbau des Doms ablehnten. Selbst nach der erfolgreichen Fertigstellung polemisierten Architekturtheoretiker wie <a href="Wilhelm_Pinder" title="Wilhelm Pinder">Wilhelm Pinder</a> noch gegen die „Verschäferung“ der Westfassade. Inzwischen werden die neugotischen Turmobergeschosse als eine lebendige, sensible Interpretation und Vervollständigung des mittelalterlichen Bestands gewürdigt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der damals reichlich eingebaute Stahl macht jedoch über 100 Jahre später Probleme, da er den Sandstein durch Korrosion sprengt.<sup id="cite_ref-:0_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fürstenkapelle"><span id="F.C3.BCrstenkapelle"></span>Fürstenkapelle</h3></div>
<p>Markgraf <a href="Friedrich_I._(Sachsen)" title="Friedrich I. (Sachsen)">Friedrich der Streitbare</a> (reg. 1381–1428, ab 1423 als Kurfürst von Sachsen) ließ im Jahr 1425 die Fürstenkapelle als neue Begräbniskapelle der <a href="Wettiner" class="mw-redirect" title="Wettiner">Wettiner</a> (zuvor seit 1190 im <a href="Kloster_Altzella" title="Kloster Altzella">Kloster Altzella</a>) an die Westfront des Doms anbauen. Die Fürstenkapelle zeigt ein betont schmuckreiches <a href="Gew%C3%B6lbe" title="Gewölbe">Netzgewölbe</a> mit Maßwerkmotiven vermutlich von Moyses von Altenburg aus den Jahren 1443 bis 1446. Die bronzene Grab<a href="Tumba" title="Tumba">tumba</a> Friedrichs des Streitbaren, der hier seine letzte Ruhestätte fand, ist von künstlerisch wertvollen Bronzegrabplatten wahrscheinlich aus der Nürnberger Gießerwerkstatt <a href="Peter_Vischer_der_%C3%84ltere" title="Peter Vischer der Ältere">Vischer</a> umgeben.
Im Dom sind 164 weitere Grabdenkmäler zu finden. Als besonders wertvoll werden davon im <a href="Dehio-Handbuch" title="Dehio-Handbuch">Dehio-Handbuch</a> die folgenden genannt:
</p>
<ul><li>aus der Werkstatt <a href="Hermann_Vischer_der_%C3%84ltere" title="Hermann Vischer der Ältere">Hermann Vischer</a>:
<ul><li>Bischof <a href="Sigismund_von_Sachsen" title="Sigismund von Sachsen">Sigmund</a> von Würzburg († 1471)</li>
<li>Kurfürst <a href="Friedrich_der_Sanftm%C3%BCtige" class="mw-redirect" title="Friedrich der Sanftmütige">Friedrich der Sanftmütige</a> († 1464)</li>
<li>Kurfürst <a href="Ernst_(Sachsen)" title="Ernst (Sachsen)">Ernst</a> († 1486)</li></ul></li>
<li>aus der Werkstatt <a href="Peter_Vischer_der_%C3%84ltere" title="Peter Vischer der Ältere">Peter Vischers des Älteren</a> (Zuschreibung):
<ul><li>Herzog <a href="Albrecht_der_Beherzte" title="Albrecht der Beherzte">Albrecht</a> († 1500)</li>
<li>Herzogin <a href="Amalia_von_Sachsen_(1436%E2%80%931501)" title="Amalia von Sachsen (1436–1501)">Amalie</a> († 1502)</li>
<li>Herzogin <a href="Sidonie_von_B%C3%B6hmen" title="Sidonie von Böhmen">Sidonia</a> († 1510), möglicherweise nach einer Zeichnung von <a href="Albrecht_D%C3%BCrer" title="Albrecht Dürer">Albrecht Dürer</a></li></ul></li>
<li>aus der <a href="Hilliger_(Glockengie%C3%9Fer)" title="Hilliger (Glockengießer)">Hilligerhütte</a> in Freiberg:
<ul><li>Hochmeister Herzog <a href="Friedrich_von_Sachsen_(1473%E2%80%931510)" title="Friedrich von Sachsen (1473–1510)">Friedrich</a> († 1510)</li>
<li>Herzog <a href="Johann_von_Sachsen_(1498%E2%80%931537)" title="Johann von Sachsen (1498–1537)">Johann</a> († 1537), beide möglicherweise nach einer Zeichnung von <a href="Hans_Krell" title="Hans Krell">Hans Krell</a></li></ul></li></ul>
<p>Das um 1370 ursprünglich als Hauptportal des Doms geschaffene Portal ist durch den Anbau der Fürstenkapelle zum Innenportal geworden. Es zeigt einen reichen figürlichen Schmuck im Gewände und <a href="Tympanon_(Architektur)" title="Tympanon (Architektur)">Tympanon</a>, der die Geburt Christi, die Anbetung der Könige, die <a href="Marienkr%C3%B6nung" class="mw-redirect" title="Marienkrönung">Marienkrönung</a> und das <a href="J%C3%BCngstes_Gericht" title="Jüngstes Gericht">Jüngste Gericht</a> darstellt. Durch die frühe Umbauung mit der Fürstenkapelle ist hier die mittelalterliche <a href="Polychromie" title="Polychromie">Polychromie</a> gut erhalten. An die Fürstenkapelle schließt sich die spätere Georgskapelle an, siehe <a href="#Kreuzgang_und_weitere_Anbauten">#Kreuzgang und weitere Anbauten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grabmal_des_Bischofs_Benno">Grabmal des Bischofs Benno</h3></div>
<p>Die <a href="Heiligenverehrung" title="Heiligenverehrung">Heiligenverehrung</a> des Meißner <a href="Benno_von_Mei%C3%9Fen" title="Benno von Meißen">Bischofs Benno</a> und der Bau des gotischen Domes bildeten eine geistliche Einheit. Der ursprünglich an einer abgelegenen Stelle des romanischen Vorgängerbaus um 1106 bestattete zehnte Bischof von Meißen wurde unter Bischof <a href="Withego_von_Furra" title="Withego von Furra">Withego</a> um 1270 in die Mitte des geplanten Langhauses des neuen Doms umgebettet. Zu dieser Zeit standen an der Stelle des heutigen Langhauses noch Teile des alten romanischen Domes.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erst 120 Jahre später lag das Bennograb, das Ziel einer bis in die Reformationszeit bestehenden Wallfahrtstradition, tatsächlich in der Mitte der neuen Kathedrale. Eine heute vermauerte Pforte im vierten Joch in der südlichen Langhauswand diente wahrscheinlich für eine Übergangszeit den zahlreichen Pilgern, die mit ihren Gaben für die Finanzierung des gotischen Domes sorgten, als Zugang zum Bennograb.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde die schlichte Grabtumba mit einem Hochgrab versehen. Anlässlich der durch Herzog <a href="Georg_der_B%C3%A4rtige" title="Georg der Bärtige">Georg von Sachsen</a> betriebenen <a href="Kanonisation" class="mw-redirect" title="Kanonisation">Kanonisation</a> Bennos zum ersten sächsischen Heiligen 1524 wurde das Grab weiter ausgeschmückt. Nach dem Tod Georgs führte Herzog <a href="Heinrich_(Sachsen)" title="Heinrich (Sachsen)">Heinrich von Sachsen</a> das lutherische Bekenntnis ein. 1539 erzwangen er und der ernestinische <a href="Johann_Friedrich_I._(Sachsen)" title="Johann Friedrich I. (Sachsen)">Kurfürst Johann Friedrich</a> den Zugang zum Dom und ließen das Grabmal Bennos vollständig zerstören. Seit 2017 zeigt eine schlichte Platte im Mittelschiff den früheren Standort des Grabes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kreuzgang_und_weitere_Anbauten">Kreuzgang und weitere Anbauten</h3></div>

<p>Der Kreuzgang wurde in den Jahren 1470/71 erneuert und besitzt in drei Flügeln ein kunstvolles <a href="Zellengew%C3%B6lbe" class="mw-redirect" title="Zellengewölbe">Zellengewölbe</a>. Der Kreuzgang geht in den Chorumgang über, der sich in zwei Geschossen um den hohen Chor zieht. An den Kreuzgang schließt sich im Osten die Allerheiligenkapelle an, ein dreijochiger, kreuzrippengewölbter Bau mit Satteldach und massiven Giebeln mit Maßwerkfenster nach Osten. In diesem Raum sind Schlusssteine, Konsolen und einzelne Glasmalereien aus der Bauzeit des Chores erhalten.
</p><p>Die nordöstlich vom Chor gelegene <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> mit kunstvollem Zellengewölbe über unregelmäßigem Grundriss entstand 1504. In der um 1530 angebauten spätgotischen Georgskapelle in der Südwestecke zwischen Domtürmen und Fürstenkapelle sind Herzog <a href="Georg_der_B%C3%A4rtige" title="Georg der Bärtige">Georg der Bärtige</a> und seine Gemahlin <a href="Barbara_von_Polen" title="Barbara von Polen">Barbara</a> beigesetzt. <a href="Wolf_Caspar_von_Klengel" title="Wolf Caspar von Klengel">Wolf Caspar von Klengel</a> zog 1677 eine Stuckdecke in diese Kapelle ein. Ein Rundbogenportal mit einer <a href="%C3%84dikula" title="Ädikula">Ädikula</a>-Architektur im Renaissancestil erschließt diese Kapelle von der Fürstenkapelle aus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Restaurierungsarbeiten">Restaurierungsarbeiten</h3></div>
<p>Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 begannen umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten, die bis zum Jahr 2002 andauerten. Sie umfassten die Restaurierung des Chores im Innern und im Äußeren, eine Erneuerung der Domschatzkammer im zweiten Geschoss des Südostturms, Restaurierungsarbeiten am Äußeren dieses Turms, statische Sicherungsarbeiten am südlichen Querhaus, eine Restaurierung des Langhauses im Äußeren und Innern, die Neueindeckung des Langhausdachs sowie umfangreiche Sicherungs- und Wiederherstellungsarbeiten an den Westtürmen. Die Nebengebäude, insbesondere die Fürsten- und die Allerheiligenkapelle des Doms wurden ebenfalls baulich gesichert und zahlreiche denkmalpflegerische Forschungs- und Erhaltungsarbeiten an der Ausstattung des Doms durchgeführt.<sup id="cite_ref-Rest-ber_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rest-ber-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2024 wurde im Oktogon des Nordturms ein Hebezeug, das einige Jahrzehnte dort bleiben und teure Gerüstkosten ersparen soll, installiert. Nachdem schon öfters kleine Steinbrocken abplatzten, wird nun aus Fugen herausgebröselter Mörtel ersetzt sowie werden die Fugen von Pflanzen befreit und abgedichtet. Da es nicht realisierbar ist, die kompletten Turmspitzen abzubauen und neu zu errichten, um die korrodierten Stahlbewehrungen zu ersetzen, muss man sich auf das Austauschen der durch die Korrosion gesprengten Steine sowie auf eine möglichst gute Abdichtung der Bausubstanz gegen Nässe beschränken. Diese erste Instandsetzungsphase soll fünf Jahre dauern.<sup id="cite_ref-:0_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstattung">Ausstattung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stifter-_und_Patronatsfiguren">Stifter- und Patronatsfiguren</h3></div>
<p>→ <i>Hauptartikel: <a href="Skulpturen_im_Chor_und_der_Johanneskapelle_des_Mei%C3%9Fner_Doms" title="Skulpturen im Chor und der Johanneskapelle des Meißner Doms">Skulpturen im Chor und der Johanneskapelle des Meißner Doms</a></i>
</p><p>Zur wertvollen Innenausstattung des Doms gehören die um 1260 geschaffenen überlebensgroßen Stifter- und Patronatsfiguren (Steinskulpturen) aus der <a href="Naumburger_Dom" title="Naumburger Dom">Naumburger Dombauwerkstatt</a> – an der Chor-Nordwand beispielsweise die Bildnisse von <a href="Kaiser" title="Kaiser">Kaiser</a> Otto&nbsp;I. (Regierung 936–973) und seiner Gemahlin <a href="Adelheid_von_Burgund_(HRR)" class="mw-redirect" title="Adelheid von Burgund (HRR)">Adelheid von Burgund</a>, die gemeinsam das <a href="Bistum_Mei%C3%9Fen" title="Bistum Meißen">Bistum Meißen</a> gründeten. Bedeutend sind auch die Bildnisse des Evangelisten Johannes und des heiligen Donatus von Arezzo an den Chor-Innenwänden sowie von Johannes dem Täufer, von Maria mit dem Kind und des Diakons <a href="Stephanus" title="Stephanus">Stephanus</a> in der Johanneskapelle. Besonders hervorzuheben ist hier wie beim Hauptportal die in großen Teilen erhaltene mittelalterliche Polychromie der Stifterfiguren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lettner_und_Inventar">Lettner und Inventar</h3></div>


<p>Der <a href="Lettner" title="Lettner">Lettner</a> entstand um 1260 und wurde 1357 mit der Brüstung und Blendmaßwerk versehen, die ausdrucksvolle mittelalterliche Bauplastik aufweisen. Um 1504 wurde das dreiteilig vergitterte <a href="Sakramentshaus" title="Sakramentshaus">Sakramentshaus</a> mit einer virtuosen Turmarchitektur und <a href="Kielbogen" title="Kielbogen">Kielbogenbekrönung</a> an der Nordseite des Chorpolygons eingebaut. Der spätgotische, farbenprächtige Hochaltar wurde wahrscheinlich von einem niederländisch beeinflussten Maler um 1490 geschaffen, das <a href="Chorgest%C3%BChl" title="Chorgestühl">Chorgestühl</a> im Jahr 1529 und die <a href="Kanzel" title="Kanzel">Sandsteinkanzel</a> im Jahr 1591.
</p><p>Der Laienaltar vor dem Lettner ist als <a href="Fl%C3%BCgelaltar" title="Flügelaltar">Wandelaltar</a> mit einem Doppelflügelpaar gestaltet. Seine Altarbilder wurden 1526 in der Werkstatt von <a href="Lucas_Cranach_d._%C3%84." class="mw-redirect" title="Lucas Cranach d. Ä.">Lucas Cranach d. Ä.</a> geschaffen. Zentrales Thema ist der Gekreuzigte. Der geöffnete Altar zeigt im oberen Teil der Mitteltafel die Kreuzigung Christi in einer vielfigurigen Szene, darunter die Opferung <a href="Isaak" title="Isaak">Isaaks</a> durch Abraham und die Anbetung der <a href="Eherne_Schlange" title="Eherne Schlange">Ehernen Schlange</a>, die in der Auslegungstradition der Bibel als <a href="Typologie_(Bibel)" title="Typologie (Bibel)">Vorbilder</a> der Kreuzigung Christi und des Heils gelten, das von Christi Kreuz ausgeht. Auf den Seitenflügeln kommen außerbiblische Themen zur Darstellung, links die Legende der <a href="Kreuzauffindung" title="Kreuzauffindung">Kreuzauffindung</a> durch <a href="Helena_(Mutter_Konstantins_des_Gro%C3%9Fen)" title="Helena (Mutter Konstantins des Großen)">Helena, die Mutter Konstantins des Großen</a>, rechts die Legende der <a href="Kreuzerh%C3%B6hung" title="Kreuzerhöhung">Rückführung des Kreuzes</a> durch Kaiser <a href="Herakleios" title="Herakleios">Herakleios</a>, das im Jahre 614 von den Persern unter Großkönig <a href="Chosrau_II." title="Chosrau II.">Chosrau II.</a> aus Jerusalem geraubt worden war. Die geschlossene Schauseite des Altars zeigt im Mittelteil Jesus als <a href="Schmerzensmann" title="Schmerzensmann">Schmerzensmann</a> mit Leidensinstrumenten und seine <a href="Mater_dolorosa" class="mw-redirect" title="Mater dolorosa">schmerzerfüllte Mutter</a> flankiert von den <a href="Evangelistensymbole" title="Evangelistensymbole">Evangelistensymbolen</a> Adler, geflügelter Mensch, Löwe und Stier. Auf der <a href="Predella" title="Predella">Predella</a> ist im Kontext von Seelen im <a href="Fegefeuer" title="Fegefeuer">Fegefeuer</a> auf beiden Seiten die Darstellung einer Seelenmessfeier zu erkennen.
</p><p>Das <a href="Triptychon" title="Triptychon">Triptychon</a> in der Georgskapelle ist ein Auftragswerk Herzog <a href="Georg_der_B%C3%A4rtige" title="Georg der Bärtige">Georgs</a> von Sachsen nach dem Tod seiner Gemahlin <a href="Barbara_von_Polen" title="Barbara von Polen">Barbara</a> 1534. Es trägt die Signatur von Lucas d. Ä. Die Flügel zeigen die beiden betend in Begleitung von je zwei Aposteln, von denen <a href="Simon_Petrus" title="Simon Petrus">Petrus</a> und <a href="Paulus_von_Tarsus" title="Paulus von Tarsus">Paulus</a> auf Textpassagen aus ihren Briefen (1 Petr 2, 13–15 und Eph 5, 22; 28; 33, 1 Tim 2, 9), die in den oberen Ecken eingefügt sind, aufmerksam machen. Im Mittelbild erscheint, gestützt von Maria, seiner Mutter, und Johannes, Christus als der aus dem Grab Auferstandene. Er blickt den Betrachter an als <a href="Schmerzensmann" title="Schmerzensmann">Mann der Schmerzen</a> (Jes 53, 3) mit sichtbaren Wundmalen als Zeichen des überwundenen Tods am Kreuz, über ihm haben Putten Dornenkrone und die übrigen <a href="Leidenswerkzeug" class="mw-redirect" title="Leidenswerkzeug">Leidensinstrumente</a> übernommen. Die Bedeutung der Dargestellten des Triptychons ist durch das jeweilige <a href="Bedeutungsperspektive" title="Bedeutungsperspektive">Größenverhältnis</a> hervorgehoben.
</p><p>Von den einst 30 Altären des Doms fielen die meisten der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> zum Opfer. Das <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Kruzifix</a> und die <a href="Kandelaber" class="mw-redirect" title="Kandelaber">Kandelaber</a> (Altarleuchter) schuf der berühmte Porzellan-Dekorgestalter <a href="Johann_Joachim_K%C3%A4ndler" title="Johann Joachim Kändler">Johann Joachim Kändler</a> im Jahr 1760 aus <a href="Mei%C3%9Fner_Porzellan" class="mw-redirect" title="Meißner Porzellan">Meißner Porzellan</a>. Zwei hölzerne Ständer aus dem 12. oder dem frühen 13. Jahrhundert mit je vier naturähnlich geschnitzten Beinen stammen noch aus dem romanischen Vorgängerbau und werden heute als Taufstein und Lesepult verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Glocken">Glocken</h3></div>
<p>Die <i>Johannesglocke</i> wurde 1929 von <a href="Glockengie%C3%9Ferei_in_Apolda" title="Glockengießerei in Apolda">Otto Schilling</a> in Apolda anlässlich der 1000-Jahr-Feier Meißens gegossen und nach einem Entwurf von <a href="Emil_Paul_B%C3%B6rner" title="Emil Paul Börner">Emil Paul Börner</a>, dem damaligen Leiter der Porzellan-Manufaktur, gestaltet. Die Glocke wiegt 7.820&nbsp;kg<sup id="cite_ref-Kunst,_Erz_und_Klang_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kunst,_Erz_und_Klang-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei einem Durchmesser von 220 Zentimetern<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und ist eine der figurenreichsten der Welt. Dargestellt sind Szenen aus der <a href="Offenbarung" title="Offenbarung">Offenbarung</a>, Christus als Weltenrichter und das <a href="J%C3%BCngstes_Gericht" title="Jüngstes Gericht">Jüngste Gericht</a>. Die vierhenkelige Krone war mit den vier Evangelistenfiguren besetzt. 1941 kam die Glocke nach Hamburg, um für die Rüstungsproduktion eingeschmolzen zu werden. Dazu kam es jedoch nicht, sie konnte nach dem Krieg wieder im Meißner Dom aufgehängt werden. Im Jahr 1977 brach ein Bügel der Krone, die Glocke stürzte ab und verkantete sich im Glockenstuhl. Ursache waren Schäden an der Aufhängung durch sauren Regen sowie Risse in der Krone, die bei einem Bombenangriff im Hamburger Freihafen entstanden waren. Nach dem Sturz wurde die Glocke nur behelfsmäßig ohne Krone aufgehängt. 2010 wurde die Glocke mit einem neuartigen thermischen Verfahren vor Ort repariert. Dafür musste sie nur etwa 20 Meter abgehängt und nicht, wie sonst beim Schweißen üblich, als Ganzes auf über 500 Grad erhitzt werden, so dass die Kosten nur etwa 150.000 Euro betrugen. Das erste offizielle Geläut nach der Reparatur war am 24. Dezember 2010.
</p>

<p>Der <a href="Nominal_(Glocke)" class="mw-redirect" title="Nominal (Glocke)">Schlagton</a> der <i>Johannesglocke</i> ist das g<sup>0</sup>.<sup id="cite_ref-Kunst,_Erz_und_Klang_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kunst,_Erz_und_Klang-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus dem Jahre 1929 stammt noch die kleinste Glocke des Geläuts (f<sup>1</sup>). 1959 ergänzte Franz-Peter Schilling drei Glocken in den Tönen b<sup>0</sup>, c<sup>1</sup> und es<sup>1</sup>.<sup id="cite_ref-Kunst,_Erz_und_Klang_8-2" class="reference"><a href="#cite_note-Kunst,_Erz_und_Klang-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die vier kleineren Glocken befinden sich im Südturm, die große <i>Johannesglocke</i> ist im Nordturm untergebracht. Alle Glocken hängen an stark verkröpften Stahljochen, die den Klang deutlich beeinträchtigen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable">

<tbody><tr>
<th>Name der Glocke</th>
<th>Gießer</th>
<th>Gussort</th>
<th>Jahr</th>
<th>Ton</th>
<th>Gewicht</th>
<th>Ø (mm)
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Johannes_(Evangelist)" title="Johannes (Evangelist)">Johannesglocke</a></td>
<td><a href="Schilling_(Glockengie%C3%9Ferfamilie)" title="Schilling (Glockengießerfamilie)">Otto Schilling</a></td>
<td>Apolda</td>
<td>1929</td>
<td>g<sup>0</sup></td>
<td align="right">7.820&nbsp;kg</td>
<td>2.200
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Christusglocke</a></td>
<td rowspan="3" align="center">Franz Peter Schilling</td>
<td rowspan="3" align="left">Apolda</td>
<td rowspan="3" align="left">1959</td>
<td>b<sup>0</sup></td>
<td align="right">3.691&nbsp;kg</td>
<td>1.750
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Kirchliche_Trauung" title="Kirchliche Trauung">Trauglocke</a></td>
<td>c<sup>1</sup></td>
<td align="right">2.578&nbsp;kg</td>
<td>1.500
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Vaterunser" title="Vaterunser">Vaterunserglocke</a></td>
<td>es<sup>1</sup></td>
<td align="right">1.512&nbsp;kg</td>
<td>1.300
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Taufe" title="Taufe">Taufglocke</a></td>
<td>Otto Schilling</td>
<td>Apolda</td>
<td>1929</td>
<td>f<sup>1</sup></td>
<td align="right">1.224&nbsp;kg</td>
<td>1.100
</td></tr></tbody></table>
<p>Die wertvolle Glocke der Turmuhr, die 1556 von <a href="Wolfgang_Hilliger" title="Wolfgang Hilliger">Wolfgang Hilliger</a> in Freiberg gegossen wurde, befand sich bis 1998 im Kreuzgang und wurde danach wieder als Stundenglocke der Turmuhr im dritten Geschoss des Südwestturms verwendet.<sup id="cite_ref-Rest-ber_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rest-ber-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Orgeln">Orgeln</h2></div>
<p>Der Dom zu Meißen hat derzeit lediglich eine große Orgel, erbaut von Fa. Eule im Jahre 1972. Da dieses Instrument aufgrund seiner Größe und seines Standortes nicht in der Lage ist, den Gesamtraum klanglich zu füllen, sollen bis 2029 drei weitere Instrumente an verschiedenen Standorten errichtet werden, als Teil einer Orgelanlage.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orgel_auf_dem_Lettner">Orgel auf dem Lettner</h3></div>

<p>Die Eule-<a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> auf dem Lettner ist die Hauptorgel des Doms. Sie wurde 1972 durch die Firma <a href="Hermann_Eule_Orgelbau_Bautzen" title="Hermann Eule Orgelbau Bautzen">Hermann Eule</a> (<a href="Bautzen" title="Bautzen">Bautzen</a>) erbaut und zuletzt im Jahre 2008 generalüberholt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Disposition entwarfen <a href="Ernst_Karl_R%C3%B6%C3%9Fler" title="Ernst Karl Rößler">Ernst Karl Rößler</a> (<a href="Schl%C3%BCchtern" title="Schlüchtern">Schlüchtern</a>), <a href="Erich_Schmidt_(Kirchenmusiker)" title="Erich Schmidt (Kirchenmusiker)">Dr. Erich Schmidt</a> (<a href="Domkantor" class="mw-redirect" title="Domkantor">Domkantor</a> von 1950 bis 1980) und <a href="Hans_Eule" title="Hans Eule">Hans Eule</a>. Orgelbau <a href="Jehmlich_Orgelbau_Dresden" title="Jehmlich Orgelbau Dresden">Jehmlich</a> fügte 2022 einen Zimbelstern hinzu.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="toptextcells" style="border-spacing:4px;">

<tbody><tr>
<td>
<table>

<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Rohrpommer<span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Gedacktflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Oktave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Gemsquinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Oktave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Cornett III</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Mixtur V–VII</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Fagott</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table>

<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Schwellwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Musiziergedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Weidenflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Quintade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Sextade</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Oktave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Sifflet</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Rohrgemsquinte<span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Sesquialtera II</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Scharfzimbel V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1′
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Rohrkrummhorn</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Schalmey</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i><a href="Tremulant" title="Tremulant">Tremulant</a></i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table>

<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Brustwerk</b> (schwellbar) C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Rohrgedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Pommernachthorn<span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Dulzian</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Terzflöte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Oktävlein</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1′
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Zimbel III</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Gemshornregal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table>

<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Oktavbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Barem</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8′
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Dolkan</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2′
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Basszink III</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">5<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Mixtur V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Feldtrompete<span style="visibility:hidden;">0</span></td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i> II/I, III/I, I/P, II/P, III/P</li>
<li><i><a href="Spielhilfe_(Orgel)" title="Spielhilfe (Orgel)">Spielhilfen</a>:</i> Tutti, Zungenabsteller, elektronische <a href="Kombination_(Orgel)" title="Kombination (Orgel)">Setzeranlage</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geplante_Orgelanlage">Geplante Orgelanlage</h3></div>
<p>Die Firmen Jehmlich und <a href="Weimbs_Orgelbau" title="Weimbs Orgelbau">Weimbs</a> wollen bis 2029 eine auf mehrere Standorte verteilte Orgelanlage errichten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Neubauten sind vorgesehen eine Orgel auf der Westempore (II/P/31), eine Orgel auf dem basilikalen Joch (II/p/18) und ein <a href="Werk_(Orgel)#Fernwerk" title="Werk (Orgel)">Fernwerk</a> hinter dem Altar (I/p/11). Die Eule-Orgel (III/P/40) soll einbezogen werden. Die Orgelanlage wird über einen ebenerdigen fahrbaren Spieltisch anspielbar sein.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anlass für das Vorhaben ist, dass die aktuelle Orgel für den großen Dom akustisch unzureichend ist. Eine nachhaltige Lösung mit Einhaltung aller Denkmalschutz-Auflagen besteht im Neubau von drei kleinen Orgeln, verteilt auf drei zusätzliche Standorte im Dom, sowie in der Optimierung der Lettner-Orgel. Die geplanten Gesamtkosten für die neue Orgelanlage betragen 3 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Hochstifts Meißen beträgt 500.000 Euro, dafür wird um Spenden in Form von Orgelpfeifen-Patenschaften geworben.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Werk_auf_der_Westempore">Werk auf der Westempore</h4></div>
<table border="0" cellspacing="12" cellpadding="10" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>I Hauptwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Bordun</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Principal (P)</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Hohlflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Gambe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Gedeckt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">5<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Spitzflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Superoctave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2’
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Cornett V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Mixtur IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Trompete</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Trompete</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>II Rückpositiv</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Principal</td>
<td>8’
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>8’
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Salicional</td>
<td>8’
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Flauto amabile</td>
<td>8’
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>4’
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Flauto dolce</td>
<td>4’
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Nasard</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Doublette</td>
<td>2’
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Terz</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Progressio II-IV</td>
<td>2’
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Clarinette</td>
<td>8’
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>Solowerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Tuba</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Tuba</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Tuba</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>Pedalwerk</b> C–g<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Kontrabass</td>
<td>32’
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Untersatz</td>
<td>32’
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Violon</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Principalbass</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Octavbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Cello</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Gedacktbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Kontraposaune</td>
<td>32’
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Trompetenbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Clairon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i>Effektregister</i>: Röhrenglocken, Harfe, Glockenspiel, Friedenstaube (Unterseite Glockenspiel)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Werk_auf_dem_Basikalen_Joch">Werk auf dem Basikalen Joch</h4></div>
<p>Auf dem Basilikalen Joch soll ein Instrument mit insgesamt 18 Registern und zahlreichen Extensionen und Transmissionen entstehen, welche auf zwei Teilwerke und Pedal verteilt sein sollen; dieses Instrument soll insbesondere der Begleitung des Gemeindegesanges dienen, und vor allem als Bindeglied zwischen den Instrumenten auf der Westempore und dem Lettner dienen.
</p>
<table border="0" cellspacing="12" cellpadding="10" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>I Manualwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>41.</td>
<td>Principal</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>42.</td>
<td>Violoncello</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>43.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>44.</td>
<td>Geigenprincipal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>45.</td>
<td>Cello</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>46.</td>
<td>Octave</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>47.</td>
<td>Fugara</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>48.</td>
<td>Cornopean</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>49.</td>
<td>Clarinette</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>50.</td>
<td>Oboe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>51.</td>
<td>Trompette harm.</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>52.</td>
<td>Clairon harm.</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>II Manualwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>53.</td>
<td>Lieblich Gedackt</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>54.</td>
<td>Harmonic Flute</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>55.</td>
<td>Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>56.</td>
<td>Violine</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>57.</td>
<td>Vox coelestis</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>58.</td>
<td>Flöte Tr.</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>59.</td>
<td>Harmonic Flute</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>60.</td>
<td>Flageolet</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2’
</td></tr>
<tr>
<td>61.</td>
<td>Progressio III-V</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td>62.</td>
<td>Euphon</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>63.</td>
<td>Corno di Basetto</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>Pedalwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>64.</td>
<td>Principal</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>65.</td>
<td>Violonbass</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>66.</td>
<td>Lieblich Gedackt</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>67.</td>
<td>Octavbass</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>68.</td>
<td>Violoncello</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>69.</td>
<td>Gedackt</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>70.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>71.</td>
<td>Flöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>72.</td>
<td>Fugara</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>73.</td>
<td>Euphon</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>74.</td>
<td>Corno di Basetto</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Altarwerk_(Fernwerk)"><span id="Altarwerk_.28Fernwerk.29"></span>Altarwerk (Fernwerk)</h4></div>
<table border="0" cellspacing="12" cellpadding="10" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>Manualwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>75.</td>
<td>Quintatön</td>
<td>16’
</td></tr>
<tr>
<td>76.</td>
<td>Principal</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>77.</td>
<td>Bourdon</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>78.</td>
<td>Echo-Gambe</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>79.</td>
<td>Unda maris</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>80.</td>
<td>Traversflöte</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>81.</td>
<td>Viola</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4’
</td></tr>
<tr>
<td>82.</td>
<td>Mixtur IV</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>’
</td></tr>
<tr>
<td>83.</td>
<td>Vox angelika</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr>
<tr>
<td>84.</td>
<td>Physharmonika</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8’
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sonstige">Sonstige</h3></div>
<p>Seit Mai 2015 verfügt der Dom über eine transportable Truhenorgel, die von der Orgelbau-Musikwerkstatt Andreas J. Schiegnitz in Albsheim eigens für diesen Raum konzipiert wurde.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Instrument hat vier klingende Stimmen auf einem Manual (C–f<sup>3</sup>): Copel 8′, Principal 8′, Flöte 4′ und Octav 2′. Die Klaviatur ist verschiebbar auf a′ = 415/440/465 Hz.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Maße"><span id="Ma.C3.9Fe"></span>Maße</h2></div>
<ul><li>Länge Hauptschiff: 97,30&nbsp;m</li>
<li>Höhe Hauptschiff: 17,80&nbsp;m</li>
<li>Turmhöhe (etwa): 81&nbsp;m</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dom_als_Turmfalkenbrutplatz">Dom als Turmfalkenbrutplatz</h2></div>
<p>In den Sandsteinverzierungen der Außenfassade brüten bis zu fünf <a href="Turmfalke" title="Turmfalke">Turmfalkenpaare</a>. 1983 wurden z.&nbsp;B. 23 Jungfalken dokumentiert.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Domherren_und_Domherrinnen">Domherren und Domherrinnen</h2></div>

<ul><li>Konrad Preuß (1366)</li>
<li><a href="Nikolaus_M%C3%BCnzmeister" class="mw-redirect" title="Nikolaus Münzmeister">Nikolaus Münzmeister</a> († 1388)</li>
<li>Burchard Tüntzmann, 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts</li>
<li><a href="Nikolaus_Rotenfels" title="Nikolaus Rotenfels">Nikolaus Rotenfels</a> (1404–1475)</li>
<li><a href="Otto_von_Harras" title="Otto von Harras">Otto von Harras</a>, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts</li>
<li><a href="Johann_Adam_Schertzer" title="Johann Adam Schertzer">Johann Adam Schertzer</a> (1668–1683)</li>
<li><a href="Melchior_von_Meckau" title="Melchior von Meckau">Melchior von Meckau</a> (* 1440), Dompropst</li>
<li><a href="Julius_von_Pflug" title="Julius von Pflug">Julius von Pflug</a> (1499–1564)</li>
<li><a href="Johann_Friedrich_Carl_von_Bose" title="Johann Friedrich Carl von Bose">Johann Friedrich Carl Graf von Bose</a>, vor 1728</li>
<li><a href="Christian_Heinrich_von_Watzdorf" title="Christian Heinrich von Watzdorf">Christian Heinrich von Watzdorf</a>, ab 1737</li>
<li><a href="Johann_Georg_Rosenm%C3%BCller" title="Johann Georg Rosenmüller">Johann Georg Rosenmüller</a> (1736–1815), Domherr seit 1793</li></ul>

<ul><li><a href="Eduard_von_Nostitz_und_J%C3%A4nckendorf" title="Eduard von Nostitz und Jänckendorf">Eduard von Nostitz und Jänckendorf</a>, ab etwa 1830</li>
<li><a href="Gustav_von_Watzdorf" title="Gustav von Watzdorf">Gustav von Watzdorf</a>, nach 1858</li>
<li><a href="Ludwig_von_Zehmen" title="Ludwig von Zehmen">Ludwig von Zehmen</a>, ab 1872</li>
<li>Rudolf von Charpentier, vor 1903<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Karl_von_Rex" title="Karl von Rex">Karl von Rex</a>, vor 1905</li>
<li><a href="Hans_Schulz-Blochwitz" title="Hans Schulz-Blochwitz">Hans Schulz-Blochwitz</a>, Domherr 1945</li>
<li><a href="Karlheinz_Blaschke" title="Karlheinz Blaschke">Karlheinz Blaschke</a> (1927–2020), Domherr 1972–2003</li>
<li><a href="Christoph_Michael_Haufe" title="Christoph Michael Haufe">Christoph Michael Haufe</a> (1932–2011), Domherr 1974</li>
<li>Dieter Auerbach, Domherr 1983–2009</li>
<li><a href="Heinz_Wagner_(Theologe)" title="Heinz Wagner (Theologe)">Heinz Wagner</a> (1912–1994), Domherr 1981, Dompropst 1983</li>
<li>Christoph Wetzel, Domherr 1987–2004</li>
<li><a href="Heinrich_Magirius" title="Heinrich Magirius">Heinrich Magirius</a>, Domherr 1994–2012</li>
<li>Rainer Gaebler, Domherr 1999–2013</li>
<li>Peter Zweynert, Domherr 1999–2017</li>
<li>Uwe Schirmer, Domherr und Dechant seit 2003</li>
<li>Andreas Stempel, Domherr und Propst seit 2004</li>
<li><a href="R%C3%BCdiger_Lux" title="Rüdiger Lux">Rüdiger Lux</a>, Domherr seit 2008</li>
<li>Hans-Peter Hasse, Domherr seit 2009</li>
<li><a href="Peter_Zimmerling" title="Peter Zimmerling">Peter Zimmerling</a>, Domherr seit 2009</li>
<li>Hartmut Ritschel, Domherr seit 2012</li>
<li>Georg Prinz zur Lippe, Domherr seit 2013</li>
<li><a href="Otto_Guse" title="Otto Guse">Otto Guse</a>, Domherr 2018–2022</li>
<li>Carmen Kuhn, Domherrin sei 2023</li>
<li>Andrea Sander, Domherrin seit 2023</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Georg_Dehio" title="Georg Dehio">Georg Dehio</a> (Hrsg.) Nachfolge Dehio-Vereinigung e. V.: <i><a href="Dehio-Handbuch" title="Dehio-Handbuch">Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler</a>. Sachsen I. Regierungsbezirk Dresden.</i> Deutscher Kunstverlag, München 1996, ISBN 3-422-03043-3, S. 558–572.</li>
<li>Günter Donath, <a href="Matthias_Donath" title="Matthias Donath">Matthias Donath</a> (Hrsg.): <i>Himmelszeichen. 100&nbsp;Jahre Meißner Domtürme. Begleitbuch zur Ausstellung im Stadtmuseum Meißen. 12. Juli 2008 – 9. November 2008</i>. edition Sächsische Zeitung, Meißen 2008.</li>
<li>Günther Donath: <i>Rekonstruktion des Bauablaufs der ersten Bauphase des gotischen Meißner Doms.</i> In: <a href="INSITU_(Zeitschrift)" title="INSITU (Zeitschrift)">INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte</a> 3 (1/2011), S. 35–54.</li>
<li>Günther Donath: <i>Zeugnisse mittelalterlicher Bau- und Planungsprozesse an den Chorbauten der Domkirche in Naumburg und Meißen sowie der Klosterkirche Schulpforta.</i> In: <a href="INSITU_(Zeitschrift)" title="INSITU (Zeitschrift)">INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte</a> 4 (1/2012), S. 5–20.</li>
<li><a href="Matthias_Donath" title="Matthias Donath">Matthias Donath</a> (Text), Steffen Wirtgen (Fotografie): <i>Der Meissner Dom. Monument sächsischer Geschichte.</i> Sax-Verlag, Beucha 2002. ISBN 3-934544-33-9.</li>
<li><a href="Cornelius_Gurlitt_(Kunsthistoriker)" title="Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)">Cornelius Gurlitt</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.slub-dresden.de/id309149061/12">Meißen, Dom.</a> In:&nbsp;<i>Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen.</i> 40. Heft: <i>Meißen (Burgberg).</i> C.&nbsp;C.&nbsp;Meinhold, Dresden 1920, S. 1 ff.</li>
<li>Cornelius Gurlitt: <i>Die Westtürme des Meissner Domes</i>. Wasmuth, Berlin 1902 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/60726/1/">Digitalisat</a>).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/92948/1/">Digitalisat Emil Körner: <i>Was soll aus dem Meißner Dome werden? nach dessen Geschichte und gegenwärtigem Zustande beantwortet</i>. Leipzig 1896</a>.</li>
<li><a href="Edgar_Lehmann_(Kunsthistoriker)" title="Edgar Lehmann (Kunsthistoriker)">Edgar Lehmann</a>, <a href="Ernst_Schubert_(Kunsthistoriker)" title="Ernst Schubert (Kunsthistoriker)">Ernst Schubert</a>: <i>Der Dom zu Meißen.</i> 2. Auflage. Union Verlag. Berlin 1974.</li>
<li><a href="Heinrich_Magirius" title="Heinrich Magirius">Heinrich Magirius</a>: <i>Der Dom zu Meißen</i> (Große Kunstführer; Band 182). 2., neubearb. Auflage. Schnell &amp; Steiner, München 2001. ISBN 3-7954-1341-9.</li>
<li><a href="Hans-Joachim_Mrusek" title="Hans-Joachim Mrusek">Hans-Joachim Mrusek</a>, G. Beyer: <i>Drei sächsische Kathedralen. <a href="Merseburger_Dom" title="Merseburger Dom">Merseburg</a>, <a href="Naumburger_Dom" title="Naumburger Dom">Naumburg</a>, Meißen.</i> 2. Auflage. Verlag der Kunst, Dresden 1981; in der Bundesrepublik Deutschland zeitgleich erschienen unter dem Titel: <i>Drei deutsche Kathedralen – Merseburg – Naumburg – Meissen</i>. Wiesbaden 1981. ISBN 3-921452-16-3.</li>
<li>Helga Wäß: <i>Form und Wahrnehmung mitteldeutscher Gedächtnisskulptur im 14. Jahrhundert</i>. Band 2: <i>Katalog ausgewählter Objekte vom hohen Mittelalter bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts</i>, (Zugleich Dissertation, <a href="Universit%C3%A4t_G%C3%B6ttingen" class="mw-redirect" title="Universität Göttingen">Universität Göttingen</a> 2001). (Kat. Nr. 568–637 – mit zahlr. Abb.). Berlin 2006, ISBN 3-86504-159-0, S.&nbsp;403–428.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Meissen_Cathedral?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Meißner Dom</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dom-zu-meissen.de/">Meißner Dom</a> (Homepage)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.evlks.de/">Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=T_0SvhfjIZ8"><i>Die fünf Domglocken in Meißen – Einzeln und im Vollgeläute (glockenzeit)</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>, abgerufen am 26.&nbsp;November 2019.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Caspar Ehlers: <i>Die Integration Sachsens in das fränkische Reich (751–1024)</i>, in: Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte; Band 231, Vandenhoeck &amp; Ruprecht, Göttingen 2005, S. 95. ISBN 3-525-35887-3. (Zugleich: Würzburg, Univ., Habil.-Schr., 2005).</span>
</li>
<li id="cite_note-cschaefer-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-cschaefer_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Carl Schäfer: <i>Denkschrift über die Wiederherstellung des Meissner Domes.</i> In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nachrichten der Reichs- und Staatsbehörden, Jg. 22 (1902), Nr. 91, S. 553–557.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinrich Magirius: <cite style="font-style:italic">Geschichte der Denkmalpflege. Sachsen.</cite> 1. Auflage. Verlag für Bauwesen, Berlin 1989, ISBN 3-345-00292-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>299</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mei%C3%9Fner+Dom&amp;rft.au=Heinrich+Magirius&amp;rft.btitle=Geschichte+der+Denkmalpflege.+Sachsen.&amp;rft.date=1989&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3345002922&amp;rft.pages=299&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Verlag+f%C3%BCr+Bauwesen" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">mdr.de: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-863336.html"><i>Kran soll Sanierung am Dom zu Meißen erleichtern | MDR.DE.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2.&nbsp;Oktober 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMei%C3%9Fner+Dom&amp;rft.title=Kran+soll+Sanierung+am+Dom+zu+Mei%C3%9Fen+erleichtern+%7C+MDR.DE&amp;rft.description=Kran+soll+Sanierung+am+Dom+zu+Mei%C3%9Fen+erleichtern+%7C+MDR.DE&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fvideo%2Fmdr-videos%2Fa%2Fvideo-863336.html&amp;rft.creator=mdr.de&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
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<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">51.166188888889</span><span class="longitude">13.471488888889</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:51.166188888889,13.471488888889"><span title="Breitengrad">51°&nbsp;9′&nbsp;58,3″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">13°&nbsp;28′&nbsp;17,4″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
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